Rhino´s Leipert Motorsport Pilot Nils Mierschke mit guter Leistung beim Gastauftritt der ADAC Procar im Rahmen der FIA WTCC in der Magdeburger Börde. Im ersten Rennen kann er mit seinem Ford Fiesta ST die siebte Podestplatzierung im siebten Rennen einfahren, ehe er im 2. Rennen nach dem Start mit Antriebswellenbruch ausrollen muss.

In den freien Trainings hieß es zunächst nach der langen Sommerpause wieder ans Auto gewöhnen und sich an die Bedingungen anzupassen. Im ersten Training musste Nils zunächst die neue Bremse an der Vorderachse anfahren, und fuhr anschließend einige schnelle Runden. Das Setup passte noch nicht ganz, aber es blieb ja noch Zeit. Im 2. Freien Training herrschten nasse Bedingungen, aber Nils kam super damit zurecht und somit stand am Ende der 1. Platz in der Division 2.

Anschließend ging es ins Qualifying, die Strecke war wieder komplett abgetrocknet und so wurde das Setup wieder auf trocken umgebaut. Nils kam sofort super zurecht und war zunächst lange Zeit auf Pole.“Wir hatten uns vor dem Zeittraining vorgenommen, mit den neuen Reifen nur eine schnelle Runde zu fahren, und ich wusste, die muss passen, da wir in den letzten Rennen immer zu viele Runden mit den Reifen gefahren sind und sie deshalb im Rennen nicht mehr optimal waren,“ so Nils Mierschke. Anschließende standen die beiden Favoriten Thierfelder und Mierschke nebeneinander in der Box. Dann schließlich entschieden beide Teams noch mal ihre Fahrer auf den anderen neuen Slicks rauszulassen. Damit ging das Duell in die 2. Runde. Am Ende war nach einer erneuten schnellen Runde Thierfelder mit 0,1 Sekunden vorne. Nils entschied sich noch eine schnelle Rune zu fahren, die auch in den ersten beiden Sektoren besser war dann aber durch gelb im 3. Sektor abgebrochen werden musste. Damit blieb es bei dem knappen Ergebnis und Startplatz 2.

Im ersten Rennen war die Strecke noch leicht feucht, alle fuhren auf Regenreifen, auch der Leipert Fiesta. Das Team und Nils rechneten allerdings mit abtrocknender Strecke und stimmten daher das Auto auf trockene Bedingungen ab. Dadurch hatte Nils die ersten 3 Runden das Nachsehen, und verlor eine Position. Ab Mitte des Rennens war er jedoch auf abtrocknender Strecke der schnellste und schloss schnell wieder auf die beiden Führenden auf. Die 3 an der Spitze kämpften bis zum Ende des Rennens hart aber fair, jedoch blieb es für Nils bei P3.“Ich war am Ende der schnellste, konnte aber nicht angreifen das die Strecke neben der Ideallinie nass war und ich mich somit nicht vorbeibremsen konnte.“ Im 2. Rennen war die Strecke weiter abgetrocknet, jedoch entschieden die vorderen Leute alle auf Regenreifen zu bleiben. Beim stehenden Start brach dann bei Nils´Fiesta die linke Antriebswelle, und somit hatte er kein Vortrieb mehr und musste den Fiesta am Streckenrand abstellen.“Dieser technische Defekt ist sehr ärgerlich, denn im Trockenen war ich der schnellste und hätte Chancen auf den Sieg und damit die Tabelenführung gehabt. Nun werde ich versuchen, am Red-Bull Ring wieder anzugreifen und an die Leistungen vor allem im Quali anzuknüpfen.“

  1. Elmar Said,

    Auf meinem Handy sieht deine Seite irgendwie kaputt aus.

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