Nach dem ärgerlichen Wochenende am Lausitzring mit Ausfall und folgender Aufholjagd reiste das Team Mierschke Motorsport mit Vorfreude in die Eifel. Man nahm sich vor, den 2. Gesamtrang und die Führung in der Rookiewertung weiter auszubauen um ein beruhigendes Polster für das Finale in Hockenheim zu haben.

Bereits in den freien Trainingssitzungen konnte man sehen, das die ersten 5 Fahrer der Division sehr knapp beieinander lagen. Nils und sein Team konnten viel ausprobieren und waren mit dem Setup soweit zufrieden. Im 2. Freien Training kam ein Lichtmaschinendefekt dazwischen, hier vielen Dank ans Glatzel Racing Team, die leihweise eine zur Verfügung stelte.

Für das Qualifying war das Ziel klar, die 3. Pole-Position in Folge sollte her. Leider konnte das nicht erreicht werden, denn schon nach einer schnellen Runde verweigerte der 4. Gang seinen Dienst. Damit war keine schnelle Runde mehr möglich und man musste sich mit dem 5. Startplatz zufrieden geben. Nach einer langen Nacht, war das Fahrzeug am Sonntag wieder fertig und man konnte im Warm-Up alles ausprobieren.

Damit war für die beiden Rennen alles bereit. Nils Mierschke erwischte im ersten Rennen einen guten Start und konnte sich schon in den ersten Kurven auf den 3. Platz vorarbeiten. In den folgenden Runden allerdings bekam Nils keinen optimalen Grip und musste sich gegen den stark fahrenden W. Borgnino verteidigen. Die beiden lieferten sich einen sehenswerten Kampf um den 3. Platz. Mitte des Rennens kam es jedoch zu einem Unfall, als A. Rinke versuchte, Nils in einer aussichtslosen Situation zu überholen, sich dabei verbremste und in Nils´Heck krachte. Nils drehte sich dadurch und fiel aussichtslos zurück. Das Auto hatte arg gelitten darunter, und somit konnte Nils nur den 4. Rang rausfahren. In der Reparaturpause wurde das Auto notdürftig geflickt, allerdings war nicht mehr alles so wie es sein sollte. Dadurch konnte Nils im 2. Rennen nicht mehr angreifen und nur den 4. Rang einfahren. „Ein sehr ärgerliches Wochenende mal wieder, erst die technischen Probleme dann dieser Zwischenfall. Aber so Sachen passieren, ich mache da keinem einen Vorwurf und es hätte weitaus schlimmer ausgehen können. Ich denke wir haben das Beste rausgeholt und vielen Dank ans Team für die gute Arbeit. Jetzt freue ich mich auf mein Heimrennen bei dem viele Freunde und Sponsoren uns beim Kampf um die letzten Punkte unterstützen werden. Ich gratuliere Guido Thierfelder und ETH-Tuning zur verdienten Meisterschaft in dieser Saison“, so Nils Mierschke am Sonntag Abend.

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